Heimautomatisierung mit Kinect

Eine – zur Abwechslung mal – sehr sinnvolle Anwendung des Kinect-Sensors zeigt Mike alias „nitrogen„. Der versierte Kinect-Hacker, der schon einige Kunstprojekte mit Kinect realisiert hat, steuert die Beleuchtung in seiner Wohnung in Abhängigkeit von seiner Position im Raum.

Sitzt er an seinem PC, so erlöschen alle Lampen, bis auf die in der Nähe seines Rechner. Verlässt er den Raum, werden alle Lampen und Leuchten automatisch ausgeschaltet. Wird der Raum betreten, so schlaten sich die Leuchten automatisch wieder an. Wenn er sich auf seine Couch setzt um einen Film zu schauen, werden die Lichter ebenfalls gedimmt, wenn er wieder aufsteht werden sie wieder aufgehellt.
Möglich wäre ebenfalls, den Film zu pausieren, aber dies widersprach einfach den persönlichen Vorlieben von nitrogen.

Die Software kann ebenfalls mehrere Personen verfolgen, die sich im gleichen Raum aufhalten, allerdings scheinen die Regeln der Automatisierungssoftware noch nicht ausgereift genug, um fehlerfrei die entsprechenden Lichter an- und auszuschalten.

Die ganze Software läuft auf einem Mikrocontroller, welcher den Input vom Sensor verarbeitet und die Regeln zur Automatisierung ausführt. Somit verbraucht das gesamte System ca. 15 W und spart nach Berechnung von nitrogen etwa 300 W.

Damit das System funktioniert muss der Kinect-Sensor jedoch möglichst in einer Ecke des Raumes stehen. Die Software ist ein Linuxprogramm auf Libfreenect-Basis.

Video vom System in Aktion:

Und hier beantwortet nitrogen noch ein paar Fragen zu seinem System:

in : Kinect

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